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Anselm Grün und Lebenszeichenstein in Bad Mergentheim
Steine als Symbol für die eigene Stärke und den eigenen Lebensweg. Das ist das Konzept, das der Krautheimer Steinmetzmeister Daniel Weirether anlässlich des Vortrags von Anselm Grün am 15. Januar im Kursaal von Bad Mergentheim vorstellte.

Dass seine Idee Lebenszeichenstein gut zu dem Vortragsthema „Trau Deiner Kraft“ passt, davon konnten sich die Besucher der am Nachmittag veranstalteten Seminare selbst überzeugen.

Der Benediktiner-Mönch und Buchautor Grün plädierte vor 500 Zuhörern dafür, Lebenskrisen als Chance zu begreifen und den eigenen Lebensweg mit all seinen Herausforderungen anzuerkennen und zu ehren. Nur wer den eigenen Schatten, also seine negativen Eigenschaften, und die inneren Gegensätze in sich annehme, könne aus seinen Lebenskrisen gestärkt hervorgehen. Die Chance bestehe darin, sich selbst zu finden und sich mit allem, was einen ausmacht, zu zeigen. Als typische Lebenskrisen nannte der Pater Reifungskrisen, wie das Erwachsenwerden, die Midlife-Crisis oder die Pensionierung, Einbruchkrisen, die etwa durch schwere Krankheiten ausgelöst werden, und Reinigungskrisen, bei denen es um die grundsätzliche Änderung einer inneren Haltung geht.


 
Diesem Lebensweg ein sichtbares und dauerhaftes Zeichen in Stein zu geben, dafür warb Daniel Weirether am Nachmittag in kleinen Seminaren zusammen mit dem Psychotherapeuten Günther Kasseckert und dem Grafikdesigner Andreas Ken Lanig.

Für die drei sind Steine das optimale Material dafür, weil Menschen seit Anbeginn der Zivilisation Zeichen in Steinen hinterlassen hätten, zum Beispiel in den berühmten Felsmalereien.

Für das eigene Leben ein sichtbares Steinzeichen zu entwickeln, brächte die Menschen mit den tiefsten Wünschen ihrer Seele in Berührung, betonte Kasseckert. Darüber hinaus werfe sie die urmenschlichen Fragen auf. Wer bin ich und warum bin ich so wie ich bin? Was ist mir wichtig, was ist mir unwichtig? Was ist der Extrakt meines Lebens? In den Seminaren, die die drei zu Lebenszeichenstein anbieten, betreut er die psychologische Komponente.

Kollege Lanig ist dann dafür zuständig gemeinsam mit den Seminarteilnehmern den gefundenen Lebenssinn in ein Zeichen zu übersetzen. Welche Form könnte die richtige sein? Welche Größe muss das Projekt haben und welcher Stein ist der richtige? Ist es der raue Unbehauene oder muss das eigene Lebenszeichen etwas Glattes und Fließendes haben?

Daniel Weirether ist dann zu guter Letzt für die praktische Umsetzung zuständig. Der Steinmetz ist gerade dabei, seinen eigenen Lebenszeichenstein zu kreieren. Seine bisher 48 Lebensjahre will er mit einer erweiterbaren Skulptur aus 24 sechseckigen kleinen Steinquadern symbolisieren. Die je zwei Seiten eines Steins lässt er von seiner Familie und von Freunden gestalten. „Allein schon die Anzahl der Steine zeigt mir, dass ich jetzt schon auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann. Das macht mich sehr zufrieden“, fasst Weirether seine persönliche Erfahrung zusammen.

Oder um es mit Anselm Grüns Worte zu sagen: „Das was war, war gut.“

Text: Antje Ebner
 
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